Passwortmanager Vergleich

Drei verbreitete Passwortmanager im Vergleich, von quelloffen und kostenlos bis proprietär und kostenpflichtig.

Zuletzt aktualisiert: 1. September 2026

Zum Anschauen

Wie offen einsehbar jeder Passwortmanager ist, grob eingeordnet

Keine wissenschaftliche Messung, nur eine grobe Einordnung, wie viel vom jeweiligen Code öffentlich einsehbar und damit von außen prüfbar ist.

KeePassXCvollständig offen
Bitwardenvollständig offen
1Passwordgeschlossen
BitwardenKeePassXC1Password
Open SourceJa, vollständigJa, vollständigNein, geschlossen
KostenKostenlos, optionales bezahltes UpgradeVollständig kostenlosNur kostenpflichtig im Abo
Cloud SynchronisierungJa, über Bitwarden Server oder selbst gehostetNein, rein lokale Datei, Synchronisierung nur manuell oder über eigenen Cloud SpeicherJa, über 1Password eigene Server
Selbst hostbarJa, offizielles Vaultwarden Projekt verfügbarJa, es ist ohnehin nur eine lokale DateiNein
BedienungEinfach, gute Browser Erweiterung und AppsEtwas technischer, mehr Einstellungen sichtbarSehr einfach, poliertes Design
Geeignet fürDie meisten Menschen, guter MittelwegTechnisch interessierte, die volle Kontrolle wollenMenschen, die für Komfort zahlen möchten

Keine Werbung, keine bezahlte Empfehlung. Für die meisten Menschen empfehle ich Bitwarden, wegen der guten Balance aus Bedienung, Funktionsumfang und Sicherheit.

Wichtig zur Einordnung: Die Tabelle oben zeigt Bitwarden mit den Standardeinstellungen, also Synchronisierung über die Bitwarden eigenen Server. Wer stattdessen Vaultwarden auf einem eigenen Server betreibt, bekommt dieselbe volle Kontrolle über die eigenen Daten wie bei KeePassXC, die Daten verlassen dann nie den eigenen Server, ganz genau wie bei selbst gehostetem Nextcloud.

Erklärt

Warum überhaupt ein Passwortmanager?

Ein kurzer Blick auf das Prinzip dahinter, unabhängig davon, welchen du am Ende wählst.

Ein Hauptpasswort für alles

Du merkst dir nur noch ein einziges, starkes Hauptpasswort, der Passwortmanager erzeugt und speichert alle anderen für dich, verschlüsselt.

Automatisch einzigartige Passwörter

Für jedes Konto ein eigenes, langes Passwort, statt sich wenige Passwörter zu merken und mehrfach zu nutzen.

Was selbst hosten bedeutet

Bei Bitwarden kannst du über das Projekt Vaultwarden den Server selbst betreiben, deine Daten bleiben dann auf deinem eigenen Server statt bei einem fremden Anbieter.